Kommunalsteuer

Die aktuellen Richtlinien des BMF zur Kommunalsteuer


In den letzten Monaten ist es vermehrt bei der Prüfung von Lohnabgaben zur Vorschreibung von Lohnnebenkosten bei wesentlich beteiligten Gesellschafter-Geschäftsführern, die Honorare als Einzelunternehmer an ihre GmbH fakturieren, gekommen. Die aktuellen Richtlinien des BMF zur Kommunalsteuer führen dazu aus:

 

Wenn es wesentlich beteiligter Gesellschafter-Geschäftsführer einer GmbH neben seinem Geschäftsführerbezug auch freiberufliche Honorare als Einzelunternehmer mit dieser Gesellschaft abrechnet, sind auch diese Honorare in die Bemessungsgrundlage einzubeziehen und unterliegen damit der Kommunalsteuer. Diese Vergütungen sind nur dann nicht in die Steuerbemessungsgrundlage einzubeziehen, wenn das Einzelunternehmen über eine eigene unternehmerische Struktur  (insbesondere Mitarbeiter) verfügt und nicht bloß die eigene Leistung des Gesellschafter-Geschäftsführers honoriert wird. Die Leistungskomponente in dieser Vergütung an das Einzelunternehmen, die dem Geschäftsführer zuzurechnen ist, ist aber jedenfalls in die Kommunalsteuer mit einzubeziehen.


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