Auflösungabgabe ab 2013

Wieder höhere Lohnnebenkosten


Die Auflösungabgabe ist vom Dienstgeber zu entrichten, wenn ein echtes oder freies Dienstverhältnis nach dem 31. Dezember 2012 endet. Wie die Höchstbemessungsgrundlage wird diese Bundesabgabe jährlich aufgewertet, 2013 wird sie EUR 113 betragen. Wann das jeweilige Dienstverhältnis begonnen hat, spielt keine Rolle, die Abgabe ist weiters unabhängig von der Verdiensthöhe oder dem Alter des Mitarbeiters. Die Auflösungsabgabe fällt an,

  • bei Arbeitgeberkündigungen
  • wenn ein befristetes Dienstverhältnis (länger als 6 Monate) durch Zeitablauf endet
  • bei ungerechtfertigten Entlassungen
  • bei berechtigten vorzeitigen Austritten mit Ausnahme von Gesundheitsaustritten
  • bei der Umwandlung eines regulären in ein geringfühiges Dienstverhältnisses

Keine Abgabe fällt u.a. an:

  • bei Beendigung eines geringfügigen Dienstverhältnisses
  • Auflösung während der Probezeit
  • bei Befristung des Dienstverhältnisses bis maximal 6 Monate
  • bei Kündigung durch den Arbeitnehmer
  • bei gerechtfertigter Entlassung
  • bei einvernehmlicher Auflüsung des Dienszverhältnisses nach Erreichen des Regelpensionsalters
  • bei unmittelbarem Wechsel im Konzern

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